Bindung und Bindungsstörungen in der Ergotherapie

Die frühkindliche Bindung hat eine große Auswirkung auf die kindliche Entwicklung in nahezu allen pädiatrischen Behandlungsfeldern (Motorik, Kognition, Sozialverhalten, Alltagsbewältigung, etc.) Sie prägt unseren weiteren Lebensweg, unser Weltverständnis und unsere Beziehungen. Sie ist ein unabdingbarer Meilenstein unserer persönlichen „Happiness“, ob Kind oder später als Erwachsener.

Wir wollen in diesem Kurs die verschiedenen Arten der Bindungsstörungen besprechen und im praktischen, ergotherapeutischen Kontext beleuchten. Ein Überblick über mögliche Ursachen, z.B. Traumatisierung, soll uns miteinander ins Gespräch bringen und Erfahrungsaustausch ermöglichen.

Wie lassen sich Bindungsprobleme/-Störungen in der ergotherapeutischen Behandlung erkennen? Wie kann ich meine Therapiesituation entsprechend optimieren und ggfs. adaptieren? Ist die standardisierte Ergotherapie das korrekte Mittel der Wahl? Oder kann/muss ich mich als Therapeut über den Tellerrand hinauswagen?

Anhand kurzer Fallbeispiele, gerne auch an Beispielen der Gruppe, wollen wir diese Fragen beantworten und im Kollektiv die Therapiesituation/das psychosoziale Umfeld kritisch betrachten und weiterentwickeln.
Begleitmaterial, sowie Literatur – und Linksammlungen sind selbstverständlich.

Der Kurs befasst sich NICHT mit Steuerung oder Coaching von Verhaltensmustern.
Referenten:
Jessica Sieker
Dipl. Ergotherapeutin (FH), Stadthagen
Termin:
Mo, 04. März 2019 10:00 Uhr - 17:30 Uhr
Dauer:
1 Tag
Lehreinheiten:
8 (Eine Lehreinheit entspricht 45 Minuten)
Fortbildungs-
punkte:

8
Anmeldefrist:
4 Wochen vor Kursbeginn
Kosten:
130,00 €
Teilnehmer:
Ergotherapeuten