Einnässen und Einkoten im Kindes- und Jugendalter

Umfassendes Wissen und bewährte Tipps zum konkreten Vorgehen in Diagnostik und Therapie!

Die Ausscheidungsstörungen Einnässen (Enuresis) und Einkoten (Enkopresis) im Kindes- und Jugendalter sind Themen, die ungern angesprochen werden, jedoch, wenn sie vorkommen, das Leben des Betroffenen, wie auch das soziale Umfeld stark beeinträchtigen können. Einnässen gehört zu den häufigsten Störungen des Kinder- und Jugendalters. Es lassen sich verschiedene Subtypen des Einnässens unterscheiden, die sich hinsichtlich der Ätiologie, der Pathogenese, der psychischen Komorbiditäten (gleichzeitiges Vorhandensein von mehreren Störungsbildern beim selben Kind / Jugendlichen) und vor allem in der Behandlung deutlich unterscheiden. Das Einkoten ist mit einem besonders hohen Leidensdruck für Kinder und Eltern verbunden und betrifft 1-2 % aller Schulkinder.
Referiert wird das Thema von zwei erfahrenen Praktikern aus kinderärztlicher und urotherapeutischer Sicht. Es sollen die aktuellen theoretischen Hintergründe vermittelt, sowie ein praktischer Zugang zum Umgang mit der Thematik und zur Behandlung von Ausscheidungsstörungen gezeigt werden.
Die Wandlung eines Tabuthemas zu einer fundierten, sachlichen Auseinandersetzung mit einer Funktionsstörung oder Erkrankung der Ausscheidungsfunktionen bei Kindern und Jugendlichen, soll vorgestellt werden:
  • „Historie“ der Ausscheidungsstörungen
  • Symptomatik, Ursachen, Pathogenese und Verlauf der Störungen
  • Diagnostische Verfahrenen zur Erfassung der Störungsbilder
  • Auftreten von psychischen Komorbiditäten bei Ausscheidungsstörungen
  • Behandlungsindikationen und therapeutische Verfahren (nichtmedikamentöse und medikamentöse Behandlungen)
  • Praktische Vorgehensweisen in der Familie
  • Praktische Vorgehensweisen im Kindergarten / in der Schule
  • Zahlreiche anschauliche Fallbeispiele werden gemeinsam besprochen
  • Praxisorientierte Therapieanweisungen für nicht-ärztliche Fachleute. Dabei werden zahlreiche Materialien und Hilfen, die sich in der Praxis bewährt haben, vorgestellt.

Das hat bisherigen Teilnehmern besonders gut gefallen:
„gutes Gleichgewicht aus Fachwissen und Praxisnähe“, "sehr empfehlenswert", „viel Material, gute Praxisbeispiele“, „direkte, konkrete Interventionsmöglichkeiten“, „angenehmer Umgang und Stil der Referentin“, „dass auf Fragen individuell eingegangen wurde“, „gute Atmosphäre“, „sehr anschaulich gestaltet“, „absolute fachliche Kompetenz“, „die gute Struktur u. verständliche Vermittlung“, „sympathische Dozentin“, "es lohnt sich diesen Kurs zu besuchen"

Referenten:
Anke Buhr
Kinderkrankenschwester, Case Managerin im Sozial- und Gesundheitswesen, Urotherapeutin, SPZ Celle
Termin:
Fr, 15. November 2019 10:00 Uhr - 17:30 Uhr
Dauer:
1 Tag
Lehreinheiten:
8 (Eine Lehreinheit entspricht 45 Minuten)
Fortbildungs-
punkte:

8
Anmeldefrist:
4 Wochen vor Kursbeginn
Kosten:
130,00 €
Teilnehmer:
Ergotherapeuten
Psychologen
Erzieher
Therapeuten