Mit Erinnerungen die Trauer gestalten

Ein Blick in die Erinnerungswerkstatt

Wie kann man Erinnerungen in der Trauerarbeit so einsetzen, dass sie den Trauernden Energie und Kraft für ihre persönliche Verarbeitung geben? Anemone Zeim von der Erinnerungswerkstatt Vergiss Mein Nie zeigt in vielfältigen Beispielen die Möglichkeiten auf, mit denen wir mit Lebensgeschichten – in Worten und Dingen umgesetzt – Trauernde individuell, sinnvoll und vorwärtsgerichtet in ihrem Trauerprozess anleiten und lenken können. Ein wichtiges Hilfsmittel sind dabei Elemente aus der Gestalttherapie, die Hemmschwellen und Blockaden lösen und spielerisch Kraftreserven und Resilienz wecken. Die Ergebnisse fließen wieder harmonisch in das nächste gemeinsame Kapitel mit dem Trauernden ein. Auch der Umgang mit schlimmen Erinnerungen und Bildern wird thematisiert.

Wir üben im Workshop ganz praxisnah und fallorientiert, wie man Trauernde behutsam an ihre Erinnerungen führen kann, lernen, woran man hilfreiche Erinnerungen erkennt und wie man die Trauernden während dieser innerlichen Zeitreise gut begleitet in die Wirklichkeit zurückbringt und überlegen gemeinsam, welche sinnvolle Formen diese Erinnerungen annehmen können, damit sie für den Trauernden im Alltag positiv verfügbar sind.

Inhalte:

  • Hilfreiche Erinnerungen erkennen
  • Trauernde vorwärtsgerichtet begleiten
  • Kreative Umsetzung von Erinnerungen

 

Referenten:
Anemone Zeim
Dipl. Designerin, zertifizierte Prozess- und Trauerbegleiterin, Erinnerungswerkstatt „Vergiss Mein Nie“, Hamburg
Termin:
Fr, 07. Februar 2020 10:00 Uhr - 17:30 Uhr
Dauer:
1 Tag
Lehreinheiten:
8 (Eine Lehreinheit entspricht 45 Minuten)
Fortbildungs-
punkte:

8
Anmeldefrist:
4 Wochen vor Kursbeginn
Kosten:
200,00 €
Teilnehmer:
Ergotherapeuten
Sozialpädagogen
Therapeuten
Gesundheitsberufe
Trauerbegleiter