Wege zurück in Arbeit – für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Aus der Forschung ist bekannt, dass es negative Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit hat, wenn Menschen länger als sechs Monate ohne Arbeit sind.

Je länger jemand nicht arbeitet, umso höher ist das Risiko für die Gesundheit. Gleichzeitig steigt bei einer längeren Arbeitsunterbrechung die eigene Sorge oder gar Angst vor einem Wiedereinstieg. Es ist wichtig, psychisch erkrankte Menschen zu ermuntern, wieder tätig zu werden und rasch wieder erste Schritte in Richtung Arbeit zu unternehmen.

Das Seminar richtet sich vor allem an diejenigen ErgotherapeutInnen, die mit psychisch erkrankten Menschen arbeiten und wenn „Arbeit“ ein Thema in der Begleitung ihrer Klienten ist und Sie diese auf dem Weg (zurück) in Arbeit kompetent begleiten möchten. Dies kann ebenso aus Ergotherapie-Praxen wie aus einem klinischen Setting heraus geschehen.

Was kann ich also meinem Klienten, meiner Klientin empfehlen? Wohin kann die Reise gehen? Welche Schritte und Reha-Wege sind möglich? Welche Einrichtungen bieten welche Angebote und Chancen im Hinblick auf (meine) Arbeit an?
Die Schwerpunkte des Workshops ergeben sich aus den Praxisfragen und -anliegen, die die TeilnehmerInnen mitbringen. Es ist gewünscht, dass Fallbeispiele und Fragestellungen aus der Praxis mitgebracht werden. Ich möchte mit Ihnen in den Austausch gehen.

Inhalte:

  • Kurzer Input zum Stand der Forschung: Arbeit & Psychische Gesundheit
  • Vorstellung der von den Teilnehmenden mitgebrachten Fallbeispielen & Fragestellungen
  • Praxiswissen, Erfahrungen & Austausch zu Angeboten, Möglichkeiten & Chancen
Referenten:
Eva-Maria Assauer
Ergotherapeutin BSc., Jobcoachin, Hannover
Termin:
Fr, 12. Februar 2021 10:00 Uhr - 17:30 Uhr
Dauer:
1 Tag
Lehreinheiten:
8 (Eine Lehreinheit entspricht 45 Minuten)
Fortbildungs-
punkte:

8
Anmeldefrist:
4 Wochen vor Kursbeginn
Kosten:
150,00 €
Teilnehmer:
Ergotherapeuten
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