Bis hierhin und nicht weiter. Lernen, Grenzen zu setzen
Für viele Patient:innen ist es schwierig, Grenzen zu setzen und für die eigenen Bedürfnisse einzutreten. Grenzen zu ziehen, ist eine Kompetenz, die sich lernen lässt.
Dabei ist es unerlässlich, sich der eigenen, biografischen Prägungen bewusst zu werden. Es gilt auch zu erforschen, welche Beziehungsbotschaften nach innen gewandert sind und nun im inneren Team weiterwirken. Welche Teile helfen, Grenzsetzungen vorzunehmen, welche boykottieren und wie lässt sich eine neue Dynamik anstoßen? Körper- und Selbstwahrnehmung ist die Basis jeder stimmigen Grenzsetzung.
Wir werden Übungen kennenlernen und erproben, die helfen, Grenzen zu verkörpern und auch die emotionalen Herausforderungen beim Grenzen ziehen zu meistern. Damit wird es möglich mit Ängsten, Schuld und einem schlechten Gewissen konstruktiv umzugehen. Impulse to go für den Alltag helfen dabei, einfach vertrauter mit Grenzziehungen zu werden und neue Gewohnheiten aufzubauen. Das Thema „Grenzen“ wird spielerisch und kreativ vermittelt. Und damit auch konkret erfahrbar gemacht. Theorie, Praxisbeispiele und Austausch wechseln sich ab.
Inhalte:
- Funktionen von gesunden Grenzen
- Familiäre und gesellschaftliche Prägungen
- Bedürfnisse erkennen und vertreten
- Umgang mit Angst, Schuld und schlechtem Gewissen
- Embodimentübungen – Grenzen verkörperm
- Kreative Übungen zum Thema „Grenzen setzen“
- Grenzen to go für den Alltag
- Grenzerweiterungen





