Hochsensibilität

Kinder und deren Familien begleiten

Hochsensibilität ist eine charakterliche Disposition, eine angeborene Temperamentsbesonderheit, eine außergewöhnliche Stärke.

Etwa 15-20% aller Menschen sind hochsensibel, sprich jedes 5. Kind besitzt diese Hochsensibilität und zeigt diese in verschiedenen Verhaltensweisen oder Vorlieben.

Hochsensible Kinder zeigen ein intensives Gefühlsleben, sind lernbegierig, zeigen Interesse an Kunst, Musik oder der Natur, erkennen gut Details, sind kreativ, denken viel nach, sind einfühlsam, haben einen hohen Gerechtigkeitssinn und suchen Ruhe.

Jedoch besitzen sie auch eine empfindsame Haut (Probleme beim Tragen von Kleidung), zeigen Überempfindlichkeit bei Geräuschen oder Gerüchen, schlafen schlecht nach einem ereignisreichen Tag, sind oft gehemmt im Handeln bei neuem, weinen schnell, zeigen unter Druck Lernstress, fühlen sich schnell überfordert, trauen sich oft nichts zu und haben Konzentrationsprobleme (motorische Unruhe).

Hochsensibilität ist keine psychische Störung und hat keinen ICD-Code.

An dem Seminartag erfahren Sie, was Hochsensibilität für Kinder bedeutet, wie sie sich z.B. zu ADS unterscheidet und warum es eine effektive Ressource ist, Eltern und das soziale Umfeld über diese Charaktereigenschaft auf zu klären.

Inhalte:

  • Verschiedene Merkmale der Hochsensibilität
  • Unterschiede zwischen Menschen mit Hochsensibilität und ohne
  • Das Umfeld beraten
  • Was brauchen hochsensible Personen vermehrt, woran können wir in verschiedenen Settings denken
  • Grenzsetzungsprobleme und Abgrenzungsstrategien
  • Belastung und Belastbarkeit
Referenten:
Annika Berzins
Ergotherapeutin Bc of Health OT, Wesel
Termin:
Sa, 13. Februar 2021 10:00 Uhr - 17:30 Uhr
Dauer:
1 Tag
Lehreinheiten:
8 (Eine Lehreinheit entspricht 45 Minuten)
Fortbildungs-
punkte:

8
Anmeldefrist:
4 Wochen vor Kursbeginn
Kosten:
150,00 €
Teilnehmer:
Ergotherapeuten
Sozialpädagogen
Heilpädagogen
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