Persönlichkeits-Coaching mit Pferden

Bei diesen und ähnlichen Themen und Anliegen kann dich dieses Persönlichkeits-Coaching unterstützen:

  • Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stärken
  • Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung
  • Ausstrahlung und Authentizität
  • Klare Kommunikation
  • Grenzen setzen und wahren
  • Komfortzone verlassen und Neues wagen

Pferde gehen grundsätzlich freundlich und offen auf ihr Gegenüber zu. Sie sind Meister der Körpersprache und schätzen ihr Gegenüber anhand nonverbaler und feiner Signale ein. Sie spiegeln Verhalten unvoreingenommen, ehrlich und klar, ohne Erwartungen oder Interpretation. Die Teilnehmer*innen erhalten so ein deutliches Bild ihrer Außenwirkung und unbewusst ablaufende Muster werden sichtbar.

Während des Coaching-Tages werden Pferde-Übungen in Einzel- und Kleingruppensettings durchgeführt. Aus diesen Interaktionen können die Teilnehmer*innen wertvolle Eindrücke und Erkenntnisse gewinnen, die durch das Feedback der beiden Coaches ergänzt werden.

Ziel ist es, eigene Verhaltensweisen und Potenziale mit Hilfe der Pferde bewusst zu machen und diese Impulse für persönliches Wachstum im privaten & therapeutischen Alltag zu nutzen.

Hinweise:

  • Erfahrung im Umgang mit Pferden ist für eine Teilnahme am Coaching nicht erforderlich.
  • Es wird nicht geritten.
  • Die Coaching-Pferde gehören einer hypoallergenen Rasse an.
  • Hof- & Outdoor-Seminar! Bitte festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitbringen.
  • Kursort: Das Coaching findet auf unserem Seminar- & Coaching-Hof in Nienstädt statt.

Yoga für Therapeuten und in der Therapie

Die positiven Effekte des Yoga bei zahlreichen Erkrankungen (Rückenschmerzen, Asthma, Bluthochdruck, depressiven Verstimmungen, Angstzuständen…) werden immer mehr durch wissenschaftliche Studien belegt. Daher sollte Yoga ein unbedingter Bestandteil in Therapie, Rehabilitation und Prävention darstellen.

In diesem Workshop sollen die Teilnehmer einen vertieften Einblick in die uralte Tradition des Yoga, und die unterschiedlichen Yogarichtungen erhalten. Es werden die vielfältigen Wirkungen des Yogas auf Körper und mentale Prozesse und die Möglichkeiten des Yogas in Therapie und Alltag verdeutlicht.

Darüber hinaus wird die Praxis großgeschrieben! Die Teilnehmer sollen vor allem aber über das praktische Yoga-Tun selbst erfahren, wie Yoga wirkt und wie Yoga an die individuellen Voraussetzungen angepasst werden kann. Dabei werden verschiedene Yogastile (Vinaysa, Ashtanga und Yin-Yoga), Atemtechniken, Abschlussentspannungen, Meditationstechniken und Mantras erprobt.

Durch die intensive therapeutische Tätigkeit und die zunehmende Arbeitsverdichtung im Therapiealltag ist es um so wichtiger, dass Therapeuten gut für sich sorgen. Yoga ist ein ganz wunderbares Instrument, um den Körper flexibler und kräftiger werden zu lassen, die Atmung zu vertiefen und zur inneren Ruhe, Gelassenheit und Klarheit zu kommen. Yoga kann Therapeuten also sehr gut in ihrer Belastbarkeit, Psychohygiene und Gesundheitsfürsorge unterstützen, um dem fordernden Berufsalltag gewachsen zu sein, um auch langfristig anderen Menschen helfen zu können.

Darüber hinaus sollen die Teilnehmer Ideen erhalten, wie sie Yoga in der Therapie sinnvoll einsetzen können.

Dies alles wird in dem Workshop durch kurze Theorieblöcke und ganz viel praktisches Yoga-Tun vermittelt und erprobt. Der Workshop soll dabei auch zur Inspiration, Entspannung und zum Kraft tanken genutzt werden!

Inhalte Theorie:

  • Geschichte des Yoga
  • Yogarichtungen
  • Wirkungen auf körperlicher und mentaler Ebene
  • Yoga bei diversen Erkrankungen und als Prävention
  • Yoga in allen Lebensaltern
  • Yoga in der Therapie
  • Yoga im (Berufs-)Alltag

Yoga-Praxis:

  • Sonnengrüße
  • Yoga-Asanas (Standhaltungen, Herzöffner, Vorbeugen, Rückbeugen, Hüftöffner, Drehpositionen, Stützhaltungen, Ausgleichsübungen)
  • Pranayama (Atemtechniken)
  • Abschlußentspannung, Yoga Nidra
  • Meditation
  • Mantras

 

Trauma, Nervensystem und körperliche Stabilisierung (Webseminar)

In unserem Arbeitsalltag begegnen uns Menschen, die mit extremen körperlichen Zuständen wie Übererregung (z.B. Angst, Panik, Unruhe, das Gefühl „innerlich zu Vibrieren“) oder Untererregung (z.B. Dissoziation, Müdigkeit, Antriebslosigkeit) zu tun haben. Ob als „traumatisiert“ diagnostiziert oder nicht: Im Umgang mit diesen Symptomen sind Stabilisierungstechniken hilfreich, die den Körper einbeziehen.

Es wird um einfache und flexibel einsetzbare körperliche Methoden gehen, die das Nervensystem beruhigen oder „ins Schwingen“ bringen – und nicht nur unseren Patient/Innen gut tun, sondern auch uns selber!

Wir werden klären, was „Trauma“ mit dem Nervensystem zu tun hat, dann Reaktionen des Nervensystems in selbsterfahrenden Übungen erforschen – und die Erfahrungen aus diesen Übungen auf Situationen im Arbeitsalltag übertragen.

Bitte mitbringen/bereitlegen: eine Decke, konkrete Fragen und Fallbeispiele – sowie die Bereitschaft, Erfahrungen mit dem eigenen Körper zu machen!
Hinweis: Inhalte und Übungen des Kurses können leicht für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen adaptiert werden!
Der Kurs findet als Live-Webseminar über den Anbieter Zoom statt. Dafür ist ein Laptop/PC/Tablet mit Kamera & Mikrofon Voraussetzung. Der Zugangslink sowie weitere Infos folgen nach Anmeldung bzw. nach Zahlungseingang. Alle Teilnehmer/Videos sind während des Webseminars für die anderen Teilnehmer der Seminargruppe sichtbar und ein Austausch ist möglich. Für Webseminare gelten diese AGBs.

Assessment „Lebe dein Leben gut“

In der durch die Medizinwissenschaft geprägten Sichtweise auf Gesundheit in Deutschland stützen sich präventive Angebote auf gesunde Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung und Suchtmittelentwöhnung. Das, was man jeden Tag tut, wird nicht berücksichtigt.

In Anlehnung an das kanadische „Do-Live-Well“ Framework (Moll et al., 2015) wurde ein Assessment entwickelt, das in den Sozialformen Einzel- sowie Gruppenreflexion anwendbar ist und im Unterschied zu den klassischen Ansätzen von Prävention die Betätigungen des Alltags in den Mittelpunkt stellt. Das Assessment ermöglicht – unabhängig von der eigenen Gesundheitssituation – eine Reflexion, welchen Einfluss das, was man jeden Tag tut, auf die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden hat. Dabei wird nicht nur betrachtet, was man tut, sondern auch wie man etwas tut und wie man das, was man tut erlebt.
Die personenzentrierte Grundhaltung unterstützt ein selbstbestimmtes Vorgehen und einen sinn- und ressourcenorientierten Blick auf Gesundheit und Wohlbefinden.

In diesem Workshop bekommen Sie zunächst eine Einführung in das kanadische „Do-live-well“ Framework. Sie erfahren, warum die kanadischen Kolleginnen das Framework entwickelt haben und was es so besonders macht.

Schwerpunkt des Workshops ist eine Einführung in das Assessment „Lebe dein Leben gut“, das in Anlehnung an das kanadische Framework entwickelt wurde. Sie werden es selbst anwenden und dabei die Rolle der reflektierenden und die der moderierenden Person kennenlernen. In Anwendung des Assessments kommen die Methoden Photovoice und Strukturlegeplan zum Einsatz.

Bitte machen Sie dazu im Vorfeld insgesamt 5 Fotos zu den beiden Fragen: „Was ist mir wichtig zu tun?“ und „Wo ist es mir wichtig dabei zu sein?“ Bringen Sie bitte Ihre Fotos ausgedruckt mit.

Inhalte:

  • Das kanadische „Do-Live-Well“ Framework (Moll et al., 2015)
  • Vorstellung des Assessments „Lebe dein Leben gut“
  • Einzelreflexion versus Gruppenreflexion
  • Vorstellung des Handbuches zum Assessment
  • Erprobung des Assessments „Lebe dein Leben gut“
  • Austausch und Feedback

Hinweis: Dieser Kurs ist für alle Ergotherapeut*innen geeignet, die mit erwachsenen Personen arbeiten, die fotografieren können bzw. dies delegieren können und die Bereitschaft haben zu reflektieren!