DBT bei Borderline

Die Borderline Persönlichkeitsstörung ist eine der schwerwiegendsten psychischen Erkrankung mit hoher Prävalenz. Sie stellt für das Gesundheitssystem eine große Herausforderung dar, vorrangig weil sie nicht richtig verstanden wird. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Störung, die die Emotionsregluation der Betroffenen maßgeblich beeinträchtigt.  Die DBT versucht den Betroffenen auf eine wohlwollende Art und Weise Handlungsstrategien für den täglichen Gebrauch zu vermitteln, die dazu dienen, die vorherrschende Symptomatik abzuschwächen. Des Weiteren sollen die Betroffenen eine angemessene Psychoedukation erhalten.

Die DBT nach Marshan Linehan basiert auf der kognitiven Verhaltenstherapie, umfasst jedoch auch andere Therapieformen sowie fernöstliche Meditationstechniken. Die Module der Skillvermittlung können sowohl im Einzelsetting, als auch im Gruppensetting angeboten werden. Alle Module bauen aufeinander auf, wobei die Basis der Therapie die Achtsamkeit ist.  Neben dieser werden die Betroffen im Umgang mit zwischenmenschlichen Fertigkeiten, im Umgang mit Gefühlen, der Stresstoleranz und dem Selbstwert zu neuen konstruktiven Verhaltensmustern angeleitet.  Ziel der DBT ist es, die unerträglichen, exzessiven emotionalen Erregungszustände zu verringern, unter denen die Klienten leiden.

In einem zweitägigen Seminar wird den TeilnehmerInnen die DBT vorgestellt. Neben den theoretischen Hintergründen der DBT, werden anteilig die Basiselement und Aspekte des Skilltrainings vermittelt. Im Vordergrund steht die praktische Erprobung. Ebenso soll eine wohlwollende therapeutische Haltung auf den Grundsätzen der DBT vermittelt werden.

In diesem 2tägigen Kurs erhalten Sie einen guten Einblick in die DBT, dieser ersetzt jedoch keine Zerfifizierung.

Inhalte:

  • Störungsbild, Mehrfachdiagnostik
  • Therapeutische Haltung
  • DBT- Materialbezogenes Handeln
  • Fallbeispiele DBT für Mütter, Suchterkrankte und Menschen mit einer PTBS
  • Einblicke in die Teamarbeit, Consultationteams

Ganz viel Wert – Selbstwerttherapie

Wie bin ich und wie will ich sein? Häufig bilden Selbstwertprobleme den Kern psychischer Beschwerden. Wie kann man dabei helfen, den Selbstwert zu verbessern? Das Seminar liefert alltagstaugliche Interventionen in einem pragmatischen Rahmenmodell und einen Überblick über die wichtigsten Theorien.

Selbstwertprobleme werfen einen langen Schatten auf die Leben der Betroffenen: Sie halten sich für minderwertig, nicht liebenswert, unfähig und erfolglos. Selbstwertprobleme spielen bei zahlreichen Störungsbildern eine Rolle und stellen häufig den Kern der Symptomatik dar.

Die Verbesserung von Selbstwert und Selbstwertgefühl nennen sowohl Patient*innen als auch Therapeut*innen schulenübergreifend als eins der wichtigsten Ziele.

Aber – was ist eigentlich Selbstwert? Woher kommt das Selbstwertgefühl? Wozu brauchen Menschen Selbstwert? Und wie kann man therapeutisch konkret daran arbeiten?

Das Seminar vermittelt einen Überblick über die wichtigsten Theorien zum Thema und leitet anschaulich praxistaugliche Interventionen in einem pragmatischen Gesamtkonzept ab, um Selbstwertprobleme auf verschiedenen Ebenen zu bearbeiten. Alle Interventionen verfolgen über verschiedene Zugänge die übergeordneten Therapieziele: die Regeln der Selbstbewertung aufdecken und hinterfragen, ein realistisches, komplexes Selbstbild etablieren, Selbstakzeptanz aufbauen und einen freundlichen Umgang mit sich selbst ermöglichen. Die Seminarteilnehmer*innen können viele Interventionen im Seminar direkt an sich selbst ausprobieren.

Literatur:
Hanning & Chmielewski: „Ganz viel Wert – Selbstwert aktiv aufbauen und festigen“, BELTZ Verlag 2019
Chmielewski & Hanning: „Therapie-Tools Selbstwert“, BELTZ Verlag 2021

Körper & Systemik

Manchmal geht es mit Worten nicht weiter in Beratungssituationen. Dann macht es Sinn den Körper zu fragen: Wie geht es dem Körper bei dem Thema? Wo sind Anspannungen, Schmerzen oder Aufregung? Welche körperlichen Impulse gibt es? Was wäre jetzt gut? Und wo hier im Raum?

Dieses Seminar bietet einen Einblick, wie der Körper in Beratungs und Therapiesituationen unter systemischer Perspektive mit einbezogen werden kann. Manchmal gibt der Körper Auskunft darüber, worum es eigentlich geht in einem bestimmten Kontext oder er bietet Lösungsperspektiven, die noch nicht formulierbar waren.

Darüber hinaus kann der Körper als (Selbst-)Reflexionsinstrument genutzt werden, um z.B. den ganz persönlichen Stresslevel zu erkennen und was dann gut wäre zu tun. 

Inhalte:

  • Systemik und Körper
  • Ressourcen- und lösungsorientierter Ansatz in der Körperarbeit
  • Körperübungen zur Selbstwahrnehmung
  • Gefühle und Erfahrungen im Körper ankern
  • Selbstfürsorge
  • Übungen: jedeR für sich, in Kleingruppen und im Plenum

Ergotherapie bei COVID-19 Klient*innen im ambulanten Setting (Webseminar)

Die  Langzeitfolgen von COVID-19 sind noch größtenteils unbekannt, es ist jedoch sicher, dass sie einen großen auf die Handlungsfähigkeit der Betroffenen Einfluss haben können. Das  Post COVID Syndrom manifestiert sich bei etwa 15 % der Patient:innen, unabhängig vom Verlauf der akuten Erkrankung.

Auch in ergotherapeutischen Praxen nimmt die Anzahl der Post COVID Klient*innen kontinuierlich zu. Neben chronischer Müdigkeit als Hauptmerkmal, beschreiben sie Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, körperliche Schwäche und geringe Ausdauer sowie psychische Beschwerden und Schlafprobleme als Symptome. Sie alle haben gemeinsam, dass der Alltag massiv eingeschränkt ist und das Leben, so wie es vor COVID-19 war, nicht mehr möglich ist.

Als Ergotherapeut*innen können wir diese Menschen unterstützen, wieder mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität zu erreichen.

Im Seminar „Ergotherapie bei COVID-19 Klient:innen im ambulanten Setting“ erfahren die Teilnehmer*innen, warum Ergotherapie nach COVID-19 fast immer indiziert wird und erhalten einen Überblick über die (derzeit bekannten) Langzeitfolgen der Erkrankung. Es wird sowohl ein allgemeines Konzept zur Behandlungsplanung bei COVID-19 Klient*innen für  ambulante Ergotherapie Praxen vermittelt, sowie Störungsbildspezifische Befundinstrumente und Ergotherapeutische Interventionen.

Gerne können zum Abschluss eigene Fallbeispiele der TN  besprochen werden (bitte vorab zusenden).

Dieses Live-Webseminar findet über den Anbieter Zoom statt. Dafür ist ein Laptop/PC/Tablet mit Kamera & Mikrofon Voraussetzung.  Der Zugangslink sowie weitere Infos folgen nach Anmeldung bzw. nach Zahlungseingang. Alle Teilnehmer/Videos sind während des Webseminars für die anderen Teilnehmer der Seminargruppe sichtbar und ein Austausch ist möglich. Hinweis: AGBs für Webseminare.

Recovery – Grundlagen für die Praxis (Webseminar)

Der Recovery-Ansatz hat sich Ende der 1980er Jahre aus der Betroffenenbewegung im Bereich Psychiatrie entwickelt. Seine Grundaussage ist, dass auch bei einer schwerwiegenden psychischen Erkrankung Genesung jederzeit möglich ist. Dabei muss Genesung nicht zwangsläufig die Freiheit von Symptomen bedeuten, sondern Möglichkeiten zu finden, wie mit oder ohne eventuell vorhandene Symptome ein gutes und sinnvolles Leben möglich ist. Recovery ist nicht als statisches Endziel zu verstehen, sondern als ein Weg, auf dem Sinn aus den Krisenerfahrungen gemacht, verschiedene Strategien zum Umgang mit Herausforderungen erprobt und eine neue Ausrichtung im Leben entwickelt werden kann.

Um das Wissen aus dem Recovery-Ansatz in der professionellen Begleitung umzusetzen benötigen Fachpersonen verschiedene Kompetenzen. Mit diesen werden wir uns in diesem Workshop auseinandersetzen.

Grundlegend für Recovery-orientierte Praxis ist immer die eigene innere Haltung. Daher werden wir im Laufe des Tages die eigene Recovery-Haltung erkunden, vertiefen und ausbauen. Auch unser fachliches Rollenverständnis werden wir gemeinsam neugierig unter die Lupe nehmen. Anhand von verschiedenen Genesungswegen beschäftigen wir uns mit dem Recovery-Prozess und gewinnen dadurch mehr Einblick und Zutrauen in die Vielfalt und den Facettenreichtum von unterschiedlichen Verläufen und Prozessen. Außerdem erkunden wir verschiedene praktische Umsetzungsmöglichkeiten und sammeln konkrete Ideen für den jeweiligen Berufsalltag.

Auch für Fachpersonen ist das Umsetzen von Recovery-orientierter Praxis ein Weg. Dieser Workshop möchte daher einerseits Grundlagenwissen und Ideen für die Praxis bieten, andererseits auch Anregungen und Ressourcen zur weiteren Auseinandersetzung mit auf den Weg geben.

Inhalte:

  • Grundelemente von Recovery
  • Die eigene Recovery-Haltung entwickeln / vertiefen
  • Die Vielfalt von Genesungswegen
  • Aufgaben als BegleiterIn eines Recovery-Prozesses
  • Praktische Umsetzungsmöglichkeiten
  • Weiterführende Informationen und Ressourcen

Zielgruppe: Im Psychosozialen Bereich tätige Menschen

Bitte beachten: Der Kurs findet als Live-Webinar über den Anbieter Zoom statt. Dafür ist ein Laptop/PC/Tablet mit Kamera & Mikrofon Voraussetzung. Der Zugangslink sowie weitere Infos folgen nach Anmeldung bzw. nach Zahlungseingang. Alle Teilnehmer/Videos sind während des Webinars für die anderen Teilnehmer der Seminargruppe sichtbar und ein Austausch ist möglich.
Hinweis: für Webinare gelten diese AGBs.

selbstWIRKSAM (Webseminar)

selbstWIRKSAM ist ein ergotherapeutisches Konzept zur Stärkung der Selbstwirksamkeit bei psychisch kranken Erwachsenen. Das Konzept ermöglicht, die Behandlungsdauer und die Häufigkeit einer erneuten Behandlung langfristig zu reduzieren. Zudem entsteht eine neue Perspektive des ergotherapeutischen Handelns und der therapeutischen Zielsetzungen. Es vereint Wissen verschiedener ergotherapeutischer Bezugsdisziplinen zu einem konkreten Konzept mit vier Therapiebausteinen. Weitere Elemente, zusammengefasst in Reflexion und Lebensweltbezug, ergänzen das Angebot. Ein ständiger individueller Alltagsbezug spielt in jedem Element eine zentrale Rolle. Für die Behandlung der KlientInnen ergeben sich positive Veränderungen aus einer verstärkten Einbeziehung der Selbstwirksamkeit in die Therapie. Bedeutsam ist vor allem, die Therapie nachhaltiger zu gestalten und die KlientInnen zu befähigen die Herausforderungen des Alltags zu meistern.
Neben der Individualität der KlientInnen, wird auch die Individualität der TherapeutInnen berücksichtigt. Die TherapeutInnen erleben sich in einer neuen Rolle, nicht mehr als helfender, entscheidender Faktor, sondern viel mehr, entsprechend der Klientenzentrierung und des Empowerments, als BegleiterInnen und BeraterInnen der Klienten.

Inhalte:

  • Vermittlung der Grundgedanken des Konzeptes selbstWIRKSAM
  • Selbsterfahrung mit relevanten Assessments
  • Konkrete Bespiele zur Umsetzung im Arbeitsalltag
  • Vorstellung eines exemplarischen Wochenplans / Therapieablaufes
  • Bezug zum persönlichen Arbeitskontext der Teilnehmer
  • Feedback und Ausblick auf eine Implementierung
Dieses Live-Webinar findet über den Anbieter Zoom statt. Dafür ist ein Laptop/PC/Tablet mit Kamera & Mikrofon Voraussetzung. Der Zugangslink sowie weitere Infos folgen nach Anmeldung bzw. nach Zahlungseingang. Alle Teilnehmer/Videos sind während des Webseminars für die anderen Teilnehmer der Seminargruppe sichtbar und ein Austausch ist möglich.
Hinweis: für Webinare gelten diese AGBs.

Mobbing & Cybermobbing (Webseminar)

Viele Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene sind von (Cyber-)Mobbing betroffen. Oft gelingt es den Betroffenen nicht allein, die komplexe aggressive Dynamik aufzulösen. Die psychosozialen Folgen sind vielfältig. Fachpersonen in Therapie, Beratung und Umfeld können helfen, hilfreiche Handlungsstrategien umzusetzen.

Im Webinar werden in einem ersten Schritt (Cyber-)Mobbingfälle von „normalen“ Konflikten abgegrenzt. Ursachen für die Entstehung und Aufrechterhaltung bzw. Zuspitzung der Problematik werden dargestellt.
Anschließend werden hilfreiche Interventionsstrategien für die unterschiedlichen Lebensbereiche illustriert und einzelne Methoden in der therapeutischen und beratenden Tätigkeit mit Betroffenen und deren Bezugspersonen eingeübt.

Inhalte:

  • Definition, Klassifikation und Erklärungsansätze
  • Aktueller Stand der Präventions- und Therapieforschung
  • Vorstellung von hilfreichen Methoden & Interventionsstrategien

Dieses Live-Webseminar findet über den Anbieter Zoom statt. Dafür ist ein Laptop/PC/Tablet mit Kamera & Mikrofon Voraussetzung.  Der Zugangslink sowie weitere Infos folgen nach Anmeldung bzw. nach Zahlungseingang. Alle Teilnehmer*innen/Videos sind während des Webseminars für die anderen Teilnehmer*innen der Seminargruppe sichtbar und ein Austausch ist möglich. Für Webseminare gelten diese AGBs.

Wege zurück in Arbeit (Webseminar)

Aus der Forschung ist bekannt, dass es negative Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit hat, wenn Menschen länger als sechs Monate ohne Arbeit sind.

Je länger jemand nicht arbeitet, umso höher ist das Risiko für die Gesundheit. Gleichzeitig steigt bei einer längeren Arbeitsunterbrechung die eigene Sorge oder gar Angst vor einem Wiedereinstieg. Es ist wichtig, psychisch erkrankte Menschen zu ermuntern, wieder tätig zu werden und rasch wieder erste Schritte in Richtung Arbeit zu unternehmen.

Das Seminar richtet sich vor allem an diejenigen ErgotherapeutInnen, die mit psychisch erkrankten Menschen arbeiten und wenn „Arbeit“ ein Thema in der Begleitung ihrer Klienten ist und Sie diese auf dem Weg (zurück) in Arbeit kompetent begleiten möchten. Dies kann ebenso aus Ergotherapie-Praxen wie aus einem klinischen Setting heraus geschehen.

Was kann ich also meinem Klienten, meiner Klientin empfehlen? Wohin kann die Reise gehen? Welche Schritte und Reha-Wege sind möglich? Welche Einrichtungen bieten welche Angebote und Chancen im Hinblick auf (meine) Arbeit an?
Die Schwerpunkte des Workshops ergeben sich aus den Praxisfragen und -anliegen, die die TeilnehmerInnen mitbringen. Es ist gewünscht, dass Fallbeispiele und Fragestellungen aus der Praxis mitgebracht werden. Ich möchte mit Ihnen in den Austausch gehen.

Inhalte:

  • Kurzer Input zum Stand der Forschung: Arbeit & Psychische Gesundheit
  • Vorstellung der von den Teilnehmenden mitgebrachten Fallbeispielen & Fragestellungen
  • Praxiswissen, Erfahrungen & Austausch zu Angeboten, Möglichkeiten & Chancen
Der Kurs findet als Live-Webseminar über den Anbieter Zoom statt. Dafür ist ein Laptop/PC/Tablet mit Kamera & Mikrofon Voraussetzung. Der Zugangslink sowie weitere Infos folgen nach Anmeldung bzw. nach Zahlungseingang. Alle Teilnehmer/Videos sind während des Webseminars für die anderen Teilnehmer der Seminargruppe sichtbar und ein Austausch ist möglich.
Hinweis: für Webseminare gelten diese AGBs.

Lösungsfokussierte Gespräche mit Erwachsenen (Webseminar)

Mit lösungsfokussierter Gesprächsführung können Sie Ihre PatientInnen/KlientInnen vom Problemdenken hin zum Lösungen entdecken begleiten und leichter darüber ins Gespräch kommen, wie man aus einer schwierigen und leidvollen Situation heraus (Erkrankungen/Einschränkungen etc..) wieder ins Alltagsleben und in die Tätigkeit kommen kann.

In lösungsfokussierten Gesprächen wird der Fokus auf die „Lösung“ und das, „was schon funktioniert“ gerichtet. Wir sprechen mit den KlientInnen hauptsächlich über erstrebenswerte Ziele, Ausnahmen vom Problem und kleine Schritte hin zu einer positiveren Zukunft. Dabei gilt immer die Annahme, dass Menschen bereits alle Ressourcen zur Lösung ihres Problems in sich tragen. Die Aufgabe des Therapeuten/Beraters ist es, durch bestimmte Fragen und eine unvoreingenommene und wertschätzende Haltung einen Gesprächsrahmen anzubieten, in dem diese Ressourcen nutzbar gemacht werden können. Das genaue Ergründen von Problemen und deren Ursachen ist für eine wirksame lösungsfokussierte Arbeit nicht notwendig – stattdessen werden kleine Erfolge und die nächsten Schritte in die richtige Richtung bewusst gemacht, genau betrachtet und verstärkt. Dadurch werden die KlientInnen eingeladen, auch selber nach und nach ihren Fokus auf ihre Ressourcen und die Lösung zu richten.

In diesem lebendigen und praxisorientierten Workshop wird in das Grundhandwerkszeug der lösungsfokussierten Gesprächsführung eingeführt. Die Fragetechniken und Grundhaltungen der lösungsfokussierten Arbeit werden in kurzen Einheiten theoretisch vermittelt und in praktischen Übungen in entspannter Atmosphäre (z.B. Livedemonstration, Rollenspielsituationen in Kleingruppen, Technikübungen) vertieft. Daneben gibt es Raum zur Reflexion und Diskussion der gelernten Inhalte.

Nach dem Workshop haben Sie einen gründlichen ersten Einblick und eigene praktische Erfahrung damit, lösungsfokussierte Gesprächsführung als Methode einzusetzen. Sie können sowohl das gesamte gelernte Repertoire als auch einzelne Fragetechniken oder Ideen aus dem Workshop in Ihre gewohnte Arbeitsweise integrieren.

Bitte beachten: Der Kurs findet als Live-Webseminar über den Anbieter Zoom statt. Dafür ist ein Laptop/PC/Tablet mit Kamera & Mikrofon Voraussetzung. Der Zugangslink sowie weitere Infos folgen nach Anmeldung bzw. nach Zahlungseingang. Alle Teilnehmer/Videos sind während des Webseminars für die anderen Teilnehmer der Seminargruppe sichtbar und ein Austausch ist möglich.
Hinweis: für Webseminare gelten diese AGBs.

Achtsames Selbstmitgefühl (MSC) zur Selbstfürsorge (Webseminar)

Fürsorge für andere bedarf Fürsorge für uns selbst. – Dalai Lama

Wer täglich im Kontakt mit Patienten steht, der weiß das neben dem fürsorglichen, hilfsbereiten und einfühlsamen Umgang mit hilfebedürftigen Menschen, es teilweise auch viel Kraft kosten kann, täglich mit den Leiden der Patienten mitzuschwingen, ihnen versuchen zu helfen und ihnen freundlich gegenüber zutreten.

Wenn wir uns mit Fürsorglichkeit überfordern, kann aus Mitgefühl Stress entstehen, der zu Erschöpfung und Fürsorgemüdigkeit führen kann und mit Symptomen wie Gereiztzeit, gestörter Schlaf, Magen-Darmprobleme, Hautausschlägen oder sozialer Rückzug einhergehen kann. Gerade Menschen in helfenden Berufen benötigen daher immer wieder Auszeiten- Zeiten für sich und ihre Bedürfnisse.

Einfache alltagstaugliche Übungen können daher einen Weg zeigen, das Selbstmitgefühl zu stärken. Denn Selbstmitgefühl ist die Basis, um achtsam mit den eigenen Grenzen umzugehen und diese große Herausforderung gesund zu bewältigen.

Aber auch unsere Patienten können von den Übungen zum Selbstmitgefühl profitieren. Nicht selten verurteilen sich Patienten sehr stark selbst, verfallen in selbstbezogenes Grübeln, fühlen sich von anderen abgetrennt und isoliert und ziehen sich zurück. Übungen zum achtsames Selbstmitgefühl können hier helfen um achtsamer mit schmerzhaften Emotionen umzugehen (Achtsamkeit), sich mit Anderen verbundener zu fühlen (Mitmenschlichkeit) und sich selbst akzeptierend und wohlwollend gegenüber zutreten (Freundlichkeit mit sich selbst).

Mindfulness Self-Compassion (MSC) ist ursprünglich ein 8-Wochen Kurs der entwickelt wurde, die Fertigkeit des Selbstmitgefühls zu kultivieren. Er basiert auf der Forschung von Kristin Neff (University of Texas, US) und dem klinischen Fachwissen von Christopher Germer (Harvard Medical School, US). Stetig zunehmende Forschungsbefunde zeigen, dass größeres Selbstmitgefühl deutlich mit mehr emotionalem Wohlbefinden, weniger Angst, Depression und Stress und einem Aufrechterhalten von gesunden Lebensweisen, wie gesunder Ernährung und Sport, und zufriedenstellenden Beziehungen einhergeht.

In diesem Seminar werden Kernübungen und praxisnahe Alltagsübungen aus dem MSC Kurs vorgestellt und geübt.

Inhalte:

  • Einführung und wissenschaftliche Hintergründe zum achtsamen Selbstmitgefühl
  • Komponenten des Selbstmitgefühls
  • Praktische Übungen für die eigene Praxis sowie für den Einsatz mit Patienten (Achtsamkeitsübungen zum Selbstmitgefühl verschiedener Länge und Foki, praktische Übungen für den Alltag um Selbstmitgefühl zu üben)
Dieses Live-Webseminar findet über den Anbieter Zoom statt. Dafür ist ein Laptop/PC/Tablet mit Kamera & Mikrofon Voraussetzung. Der Zugangslink sowie weitere Infos folgen nach Anmeldung bzw. nach Zahlungseingang. Alle Teilnehmer/Videos sind während des Webseminars für die anderen Teilnehmer der Seminargruppe sichtbar und ein Austausch ist möglich. Für Webseminare gelten diese AGBs.